Was ist eine Sprunggelenksarthrose?
Sprunggelenksarthrose ist eine Erkrankung, bei der sich der Knorpel im Sprunggelenk allmählich abbaut,
sodass die Knochen näher aneinander liegen. Dies verursacht Schmerzen, Steifheit und manchmal ein
knackendes oder reibendes Gefühl bei Bewegung. Arthrose entwickelt sich meist schleichend, kann
jedoch nach einem Sprunggelenksbruch, wiederholten Verstauchungen oder langfristiger Überlastung
beschleunigt auftreten. Auch genetische Veranlagung und Übergewicht gelten als Risikofaktoren.
Ursachen der Sprunggelenksarthrose
Eine Sprunggelenksarthrose entsteht in den meisten Fällen als Folge einer früheren Verletzung.
Das Sprunggelenk kann beispielsweise beim Sport traumatisiert worden sein. Eine falsche Landung
kann zu gerissenen Bändern oder Knochenbrüchen führen. Während der Heilung kann sich die Stellung
des Sprunggelenks leicht verändern, wodurch erhöhte Belastungsspitzen auf den Knorpel im
Sprunggelenk entstehen. Langfristig kann dies zur Entwicklung einer Sprunggelenksarthrose führen.
Symptome eines verschlissenen Sprunggelenks
Betroffene bemerken häufig, dass das Treppensteigen – insbesondere das Hinabgehen – schwieriger
wird und das Stehen auf den Zehenspitzen Schmerzen verursacht. Zudem treten häufig Schmerzen rund
um das Sprunggelenk auf, vor allem an der Vorderseite.
- Eingeschränkte Beweglichkeit des Sprunggelenks
- Anlaufschmerzen, besonders morgens
- Nach Bewegung lassen die Schmerzen nach
- Schmerzen im Sprunggelenk, auch in Ruhe
- Schwellungen oder ein verdicktes Sprunggelenk
- Schmerzen beim Abrollen des Fußes
Diagnose der Sprunggelenksarthrose
Die Diagnose einer Sprunggelenksarthrose erfolgt anhand der Beschwerden, einer körperlichen Untersuchung und Röntgenaufnahmen. Der Arzt beurteilt die Beweglichkeit des Sprunggelenks, Schwellungen sowie mögliche Fehlstellungen. Auf dem Röntgenbild lässt sich erkennen, ob der Knorpel dünner geworden ist oder sich knöcherne Auswüchse (Osteophyten) gebildet haben.
Behandlung und Heilung der Sprunggelenksarthrose
Die Behandlung der Sprunggelenksarthrose zielt darauf ab, die Belastung zu reduzieren, geeignetes Schuhwerk zu tragen und eine Sprunggelenkbandage oder -orthese zur zusätzlichen Unterstützung zu verwenden. Übungen und Physiotherapie helfen, das Sprunggelenk beweglich und kräftig zu halten. Bei starken Beschwerden können Schmerzmittel, Injektionen oder in seltenen Fällen eine Operation wie ein künstliches Sprunggelenk oder eine Gelenkversteifung erforderlich sein. Ziel der Behandlung ist die Schmerzlinderung und der Erhalt der Mobilität.
Unterstützende Sprunggelenkbandage bei Arthrose
Eine Sprunggelenkbandage bietet Stabilität und Unterstützung für das Sprunggelenk und kann Schmerzen sowie Schwellungen reduzieren. Die Bandage entlastet das Gelenk beim Gehen und bei alltäglichen Aktivitäten. Durch das Tragen einer Bandage kann eine Verschlechterung der Beschwerden verhindert werden, sodass die Mobilität länger erhalten bleibt.
Welche Bandagen sind bei Sprunggelenksarthrose geeignet?
Wenn Sie vermuten, an einer Sprunggelenksarthrose zu leiden, empfehlen wir, einen Spezialisten zu konsultieren, sich beraten zu lassen und eine Röntgenaufnahme anfertigen zu lassen. Dies reicht in der Regel aus, um Arthrose zu diagnostizieren. Darüber hinaus können Sie Kontakt mit uns aufnehmen, um eine Beratung zu einer geeigneten Sprunggelenkbandage oder -orthese zu erhalten. Es ist wissenschaftlich belegt, dass das Tragen einer Sprunggelenkorthese oder einer Sprunggelenkbandage die Schmerzen deutlich reduziert. Eine speziell für Arthrose entwickelte Bandage trägt dazu bei, Schmerzen zu lindern, die körperliche Funktion zu verbessern und die Steifheit zu verringern.